45 Jahre Stiftung Mecklenburg

Am 1. Juni beging die Stiftung Mecklenburg ihr 45. Gründungsjubiläum.

Die Stiftung Mecklenburg wurde am 1. Juni 1973 in Ratzeburg gegründet. Seit 2009 befindet sich der Sitz der Stiftung in Schwerin. Entsprechend ihrer Satzung ist der Zweck der Stiftung u. a. die Förderung Mecklenburger Identität durch Sammlung, Bewahrung, Erschließung, Pflege, Auswertung und Vermittlung kultureller Werte und Überlieferungen Mecklenburgs.

Neben zahlreichen Publikationen, einer wertvollen Sammlung mecklenburgischer Kunstgüter, einer Bibliothek (als Depositum in der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern nutzbar) zählt vor allem das virtuelle Landesmuseum zu den bekanntesten Errungenschaften der Stiftung.

Nicht zu vergessen natürlich die Unterstützung vieler Veranstaltungen, darunter jährlich vier Fachtagungen der Ortschronisten, an denen sich die Mitglieder des MFPeV aktiv beteiligen.

 

Die Feierlichkeiten begannen am 1. Juni in der Schelfkirche (Bild links) mit einer von Orgelmusik umrahmten Andacht (kleiner familienhistorischer Rückblick: mein Vater wurde in dieser Kirche getauft und auch eingesegnet, beides bei Pastor Kleinminger).

 

Nach einer Einführung von Dr. Ulrike Petschulat (Geschäftsführerin der Stiftung) hielt Pastor Holger Marquardt die Andacht.
Anschließend sprachen Donata Herzogin zu Mecklenburg von Solodkoff (Bild links), Dr. Sabine Mecklenburg (Referatsleiterin in der Staatskanzlei) und Annette Mecklenburg (Künstlerin aus Mecklenburg) eine Fürbitte.

 

Der Andacht folgte die Festveranstaltung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais durch die Frank Breuner (Bild links) vom NDR führte.

 

 

Die Gäste wurden durch den Stiftungsratsvorsitzenden Henry Tesch (Minister a. D., Schulleiter des Gymnasium Carolinum in Neustrelitz, Bild links) begrüßt.

 

Anschließend sang der Projektchor der Astrid-Lindgren-Schule Schwerin (Bild links) plattdeutsche Kinderlieder - übrigens war es der erste öffentliche Auftritt des Chores.

 

Einleitend zu einer Talkrunde "45 Jahre und kein bisschen leise" wurde der NDR Beitrag Zeitreise vom 27.5. eingespielt (in der Mediathek bis zum 27.05.2019 verfügbar).

An der Runde nahmen der Kultusstaatssekretär Sebastian Schröder, der Schweriner Oberbürgermeister und Stiftungsratsmitglied Dr. Rico Badenschier, der Vorstandsvorsitzender der Stiftung Helmuth Frhr. v. Maltzahn und NDR-Funkhausdirektorin und stellv. Vorstandsvorsitzende der Stiftung Elke Haferburg teil.

Auf dem Bild oben vlnr: Helmuth Frhr. v. Maltzahn, Sebastian Schröder, Ulrike Petschulat, Rico Badenschier, Elke Haferburg, Björn Engholm, Henry Tesch.

 

Als Höhepunkt der Veranstaltung hielt der Ministerpäsident a. D. Björn Engholm (Bild links) einen Festvortrag zum Thema "Warum in die Ferne schweifen? Der Norden als Heimat."

 

In einem abschließenden Beitrag stellten dann Dr. Reno Stutz und Dr. Wolf Karge das neue Buch zur Geschichte und Gegenwart der Stiftung vor.

 

Um 15:15 setzte sich die Feier mit einem Nachmittag der offenen Tür fort. Im Schleswig-Holstein-Haus, dem Sitz der Stiftung, wurde ein buntes Programm geboten.

 

Auf den Fotos:
oben links: das Schleswig-Holstein Haus in Schwerin, Sitz der Stiftung Mecklenburg
oben rechts: buntes Programm auf dem Hof des Hauses
links: Florian Ostrop, wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung folgt dem bunten Programm

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